Günter und

Birgit Stöhr 

Helimission   

 

 

 

 

 

Stöhrbrief    

Hallo, ihr Lieben!

Es war mal wieder Einiges los, bei uns...

Unsere Kollegen, Familie Stephens, reisten in die USA, wegen
Familienangelegenheiten und werden auch bis auf Weiteres außer Landes sein.

Dann wurde bei unseren anderen Kollegen nachts eingebrochen, während sie im Haus waren. Plötzlich stand der Dieb im Schlafzimmer und forderte Geld. Rosa war so geschockt, dass sie schrie und der Einbrecher ging ihr an die Kehle, um sie
ruhig zu stellen. Dann wurde Tom wach und eilte ihr zu Hilfe. Leider entkam
der Dieb mit einem Laptop, Smartphone, Toms Ehering und Brieftasche. Diese
Dinge hatte der Dieb zuvor eingesammelt, bevor er ins Schlafzimmer trat. Er kam
und ging durch die Hintertür, die er aufgebrochen hatte. In dieser Nacht
trommelte der Regen so aufs Blechdach, das Tom und Rosa nichts hörten als der
Einbrecher sich an der Türe zu schaffen machte.
Wir danken dem HERRN, dass nichts Schlimmeres passiert ist.
Bitte betet für die Sicherheit in unserer Stadt. Leider haben solche Einbrüche
zugenommen, aber Gott kann uns trotzdem beschützen.

Günter hatte vergangene Woche viele "schlecht-wetter-Flüge", da es momentan viel
regnet. Wir sind dankbar, dass der HERR immer wieder Bewahrung schenkt. Danke
für eure treuen Gebete!

Ende des Jahres muss unser Visa (Arbeitserlaubnis) wieder verlängert werden. Die
Papiere wurden schon eingereicht. Bitte betet, dass wir das neue Visa
rechtzeitig bekommen können.

Unsere Eltern rufen uns hin und wieder gerne mal an, da sie keinen Computer zum
Skypen haben. Drei Wochen war unsere Telefonleitung kaputt, doch nun wurde sie
repariert. Allerdings können wir jetzt unsere Eltern am Telefon hören, sie aber
uns nicht. Der Fehler liegt irgendwo außerhalb Wamena, da wir in Wamena
problemlos telefonieren können. Bitte betet, dass auch das wieder repariert
wird. Es ist nicht einfach für Eltern, wenn sie ihre "Kinder" nicht erreichen
können.

Am Donnerstag hatten wir Missionare bei uns zu Besuch, die zuvor mit dem Heli
aus ihrem Dorf abgeholt wurden. Diese Familie reist zurück nach Amerika, um
ihren Heimataufenthalt nach 5 Jahren Einsatz anzutreten. Sie erzählten,
dass die Einheimischen immer ohne Abschiedsnehmen einfach das Dorf verlassen, um
zu vermeiden, dass die Zurückgebliebenen irgendwelche Geschenke einfordern. Das
ging in ihrem Fall natürlich nicht, und sie verabschiedeten sich ganz offiziell,
weil sie für ein Jahr nicht unter ihnen sein werden. Im Kora-Stamm ist es
üblich, dass wenn du andere "traurig machst", (z.B. weil du für eine Zeit lang
weggehst) ihnen irgend etwas geben musst, damit sie nicht mehr traurig sind. So
hatten die lieben Missionare die letzten Tage viele Besucher, die ihnen sagten
wie traurig sie doch sind! Manche hatten dann auch gleich ein paar Ideen, wie
diese Trauer getröstet werden könnte: "Bring mir doch dann einen Fernseher,
etc...mit!"
Wie ich diese Missionare bewundere! Der HERR rüstet sie immer wieder mit einer
"Engelsgeduld" aus!:-)
Einer der neuen Gläubigen sagte: "Craig, ich bin nun schon alt und vielleicht
sterbe ich, während ihr weg seid. Aber ich weiss, dass ich dich dann im Himmel
wiedersehen werde!"

Danke für eure Freundschaft!:-)
Gott segne euch...

Herzlichst
Birgit & Günter

 

Helimission

 

Alles liebe und Gottes Segen

Birgit und Günter Stöhr

 


 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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